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Schlagwort: Hochschulprüfung

Beiträge zu meinen Veröffentlichungen

57 interne Tipps für die mündliche Abschlussprüfung/Kolloquium

Claudia S. 5,0 von 5 Sternen

Endlich ein guter Ratgeber für die Prüfungsvorbereitung – sehr empfehlenswert! 06.11.2015

Format: Kindle Edition

Vor meiner mündlichen Prüfung hatte ich keine Vorstellung wie ein Kolloquium abläuft. Herr Dr. von Hein hat mich intensiv bei der Vorbereitung unterstützt. Er gab mir seinen Ratgeber und führte mit mir ein Rollenspiel durch, um mich auf die Prüfung vorzubereiten. Dabei wurde mir bewusst, worauf es in einer solchen Prüfung ankommt. Ich habe meine Präsentation neu überarbeitet und seine Tipps aus dem Coaching eingebaut. Ohne seine Hilfe wäre mein Kolloquium mit Sicherheit nicht so gut ausgefallen. Ich danke ihm sehr dafür. Er hat mir einen großen Teil meiner Angst genommen. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen.

D.W.  5,0 von 5 Sternen

Endlich mal ein echter Ratgeber, ohne viel “Blabla” 27. Januar 2016

Format: Kindle Edition

Vom Fachmann geschrieben, für solche die es werden wollen!

Absolut empfehlenswert, da sehr praxisnah. Das Buch hat mir sehr geholfen!

Amazon Customer 5,0 von 5 Sternen

Interne Tipps fürs Kolloquium 15. März 2016

Format: Kindle Edition

Ein absolut hilfreicher Ratgeber für das bevorstehende Kolloquium. Ich bin begeistert und hab mich gut vorbereitet gefühlt. Meine Prüfung war ein voller Erfolg!

 

Friedrich: 5,0 von 5 Sternen

Jeder Hochschul- oder UNI- Prüfling sollte sich die Fragen stellen, zu denen dieses Buch die Antworten gibt 15. Juni 2017

Format: Taschenbuch

Angefangen von psychologischen Hintergründen, weiter über das Prüferverhalten einschließlich der gängigsten Prüferfragen bis hin zu den Dos und Don’ts beim Wording des Prüflings: Der Leser findet hier viele Tipps, an die er oder sie möglicherweise gar nicht gedacht hätte. Das Buch zeigt angesichts des akademischen Stoffes einen pragmatischen und leicht zu verstehenden Ansatz. Die schnörkellose Aufmachung ermöglicht einen angesichts der Bedeutung des Themas erstaunlich günstigen Preis.

 

 

99 Rhetorik-Tipps für Prüfungen

 

dennis wolfram: 5,0 von 5 Sternen

Tolles Buch! 27. Januar 2016

Format: Kindle Edition

Leicht verständlich und viele hilfreiche Tipps! Liest sich absolut einfach und hat mir in meiner Prüfung hervorragend geholfen! Gerne mehr von dieser Art von Büchern, ohne lange Einleitung und Danksagung etc.!

 

 

33 Arten von Prüfungsängsten

 

D.W. 5,0 von 5 Sternen

Nützliches Buch für meine Auszubildenden! 27. Januar 2016

Format: Kindle Edition

Ich habe dieses Buch meinen Auszubildenden ans Herz gelegt und bekam ein super Feedback. Scheinbar eine echte Hilfe bei Prüfungsängsten!

 

 

29 Meditationen zur Prüfungs-vorbereitung

Jörg Engelhardt 5,0 von 5 Sternen

Sehr empfehlenswert12. März 2016

Format: Kindle Edition

Eine nicht nur umfassende Darstellung verschiedenster Meditationsarten, sondern auch ein sehr guter und leicht verständlicher Ratgeber zum Entspannen, Runterkommen, Konzentrieren. Hier bietet das Buch für jeden Charakter und Typus wertvolle Hilfsangebote. Es gibt eben nicht nur einen Weg, mit Anspannung, Stress, Lampenfieber fertig zu werden. Außerdem zeigt das Buch nicht nur Hilfen zur Prüfungsvorbereitung auf, sondern auch zu verschiedenen anderen Lebenslagen. Ruhe, Sorgsamkeit und Gelassenheit sind die wichtigsten Voraussetzungen zur Bewältigung der nicht alltäglichen Herausforderungen, die uns unter Anspannungen setzen können. So bietet dieser Ratgeber echt hilfreiche Tipps. Sehr empfehlenswert!

Stefani Rauh 5,0 von 5 Sternen

Absolut Empfehlenswert 15. März 2016

Format: Kindle Edition

Das Thema Meditationen bewegt mich schon seit einigen Jahren. Es hat ziemlich viel in meinem Leben verändert, das kann ich ohne Einschränkung behaupten. Der Autor hat hier wirklich tolle und sehr hilfreiche Meditationen unter die Lupe genommen. Wundervolle Tipps und gute Möglichkeiten zum Runterkommen in dieser stressigen Zeit. Was braucht man mehr. Vielen Dank an den Autor.

 

Nina Strohmann am 30.10. 2016

Ein sehr schöner und hoch informative Ratgeber, den ich nur wärmstens empfehlen kann! Ganz herzlichen Dank für die tolle Inspiration.

 

 

Sponsoring für Kindergärten

Verfasst von Gast am 21. Mai 2014

Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass selbst in gut funktionierenden wohlfahrtsstaatlichen Systemen der Bedarf an öffentlichen Gütern immer größer ist, als öffentliche Mittel zur entsprechenden Bedarfsdeckung zur Verfügung stehen. Deshalb gewinnt auch für Kindergärten die Auseinandersetzung mit zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten zunehmend an Bedeutung.

Herr Dr. Joachim von Hein beschreibt in seinem 2013 veröffentlichten Ratgeber „Sponsoring für Kindergärten“, welche Möglichkeiten es gibt und was für Herausforderungen und Rahmenbedingungen beim Sponsoring zu beachten sind. In einer leicht verständlichen Sprache lädt der Autor engagierte Eltern, Interessierte und Verantwortliche von Kindergärten dazu ein, sich mit dem Thema Sponsoring auseinanderzusetzen. In einer Ideensammlung werden unterschiedlichste Aspekte des Sponsorings anschaulich beleuchtet und handfeste Tipps sowie kreative Ideen für die konkrete Umsetzung aufgezählt.

Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass wenn Kindergärten an Werbemaßnahmen eines Sponsors aktiv mitwirken, die erzielten Einnahmen steuerpflichtig sind und dementsprechend einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zugeordnet werden müssen. Insofern sollte darauf geachtet werden, dass in der Praxis die gesetzlichen Freigrenzen der Umsatz- und der Körperschaftssteuer nicht überschritten werden.

Der Ratgeber von Dr. Joachim von Hein gibt einen ersten Überblick und hervorragende Impulse für eine konkrete Umsetzung von Sponsoring in Kindergärten.

Wolfgang Leiser
Kompetenzzentrum Fundraising der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

 

 

59 Tipps für kundenfreundliche Verkäufer

 

Ebeling, Thorsten 4,0 von 5 Sternen

Als Berater sehe ich die Realität! 14. Juli 2018

Immer wieder wundere ich mich in Aufträgen wie viele Basics in Sachen Kundenorientierung nicht eingehalten werden. Hier gilt auch die Regel, dass der Fisch am Kopf das müffeln beginnt 😉

Dieser Ratgeber ist eine gute Checkliste für Unternehmensleiter, um ihre Mitarbeiter und Führungskräfte punktgenau auf Wachstumspotentiale hinzuweisen. Glatte Empfehlung als Pflichtlektüre für Mitarbeiter, Führungskräfte und Unternehmensleiter, weil einfach zu lesen und gut strukturiert.

 

Manuel Klandt 5,0 von 5 Sternen

Sehr gute Leitlinien für den Alltag 19. Juli 2018

Sich selbst immer mal wieder zu überprüfen ist unglaublich wichtig. Viele Punkte kennt man, macht man und mindestens genauso viele müssen mehr gemacht oder beachtet werden. Ich finde mit diesem E-Book kann ich mich und meine Arbeit, sowie die Arbeit meiner Mitarbeiter im täglichen Geschäftsleben, spezielle im direkten Kundenkontakt immer wieder überprüfen. Auffrischungen und Erinnerungen was wichtig ist, wird hier zusammengefasst dargestellt!

 

Jessica Rusche 5,0 von 5 Sternen

Zu empfehlen 17. August 2018

Es war mal wieder eine gute Auffrischung und auch zwei neue Punkte mit dabei. Kann ich nur empfehlen!

 

Jürgen Recha 5,0 von 5 Sternen

Hat mir einige neue Tipps gegeben 22. Juli 2018

Kurz und knapp. Einige kleine neue Tipps. Und einige, die man schon kannte, aber vergessen hatte. Danke Joachim, sehr gut

 

Marco Niehoff 03. September 2018

Das Buch “59 Tipps für kundenfreundliche Verkäufer” ist eine umfangreiche Ansammlung von wertvollen Tipps und Hinweisen für die Kommunikation im Verkauf. Joachim von Hein gelingt es, die vermeintlich selbstverständlichen Dinge, die einen erfolgreichen Kauf ausmachen, dem Leser nochmals detailliert und nachvollziehbar vor Augen zu führen. Ein wirklich ganzheitliches, einprägsames und empfehlenswertes Werk!

 

Personalmarketing

Organisation und Betriebsführung in der Altenpflege

Topcooking 5,0 von 5 Sternen

Das hat der Altenhilfe gefehlt 18. November 2002

Die Mitarbeiter in der Altenhilfe sind bekanntlich gebeutelt, das Geld ist knapp, die Arbeit hart und Skandale schädigen das Image dieses aufgrund der Altersentwicklung wahnsinnig wichtigen Berufs. Der Autor setzt an der richtigen Stelle an, vermeidet theoretisches Gerede, sondern gibt sofort nachvollziehbare Tips. Vom anheuern bis zum feuern ist alles drin!

 

Ein Kunde 5,0 von 5 Sternen

Hilfe in einem unterschätzten Bereich 8. Dezember 2002

Die Altenhilfe wird aufgrund der Alterentwicklung immer wichtiger, auch als Arbeitsplatzlieferant. Dieses Buch hilft, die Aufgaben und Anforderungen besser zu verstehen und zu meistern. Wer etwas über den Beruf erfahren will bekommt ebenso hilfreiche Hinweise wieder der Profi, der im Altenhilfe-Alltag Mitarbeiterprobleme lösen muss. Lohnt sich echt!

 

Prof. Dr. Rüdiger Falk, Fachhochschule Koblenz, RheinAhrCampus Remagen, 2007

Stop! – Wer ein wissenschaftlich fundiertes Buch sucht, in dem die neueste Diskussion um Personalmarketing dargestellt ist, sollte erst gar nicht weiterlesen. Bereits das Layout zeigt deutlich, um was es sich handelt: um ein Handbuch mit fünf klar gegliederten und übersichtlichen Kapiteln, die mit einem Seitenregister auch jederzeit leicht zu finden sind. Eine Handreichung mit Anregungen statt Patentrezepten.

 

Es handelt sich um ein Buch von einem Praktiker für angehende oder bereits tätige Praktiker in der Altenpflege. Es ist für alle jene gedacht, die eine Führungsaufgabe übernehmen müssen, ohne hierauf durch Erfahrungen oder entsprechende Qualifizierungen umfänglich vorbereitet worden zu sein. Diese werden sich freuen, ein leicht verständlich geschriebenes und mit über 200 praktischen Beispielen versehenes Handbuch vorzufinden, beim dem – blau unterlegt – jedes Kapitel mit einem “Auf einen Blick” endet und so die Orientierung leicht macht.

 

Einzig der Titel verwirrt: “Personalmarketing”. Kein Kapitel ist so benannt und inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf der Thematik “Führung durch Motivation”. War der Begriff “Personalführung” zu abgegriffen? Oder lag der “Mythos Motivation” zu nah? Es bleibt zu hoffen, dass durch den Titel nicht allzu viele Leser auf die falsche Fährte gesetzt werden beziehungsweise Leser, die diese Publikation gut gebrauchen könnten, sie erst gar nicht finden.

 

Inhalte des Buchs

Das Buch ist in fünf Kapitel untergliedert, die alle ansprechend gestaltet sind. Bilder, Zeichnungen, Hervorhebungen und Tabellen lockern den Text auf, machen ihn – zweispaltig gesetzt – schnell und gut lesbar. Der Autor versucht, eine prozessuale Vorgehensweise einzuhalten: Von der Personalplanung bis zum Ausscheiden aus dem Betrieb wird in fünf Phasen der Durchlauf eines Mitarbeiters in der Altenpflege geschildert. Die Beispiele sind der Altenpflege entnommen – allein dies spricht für das Buch. Allerdings sollte man sich von den Fallbeispielen nicht zu viel versprechen: es sind keine “Case Studies” im Sinne der Business Schools, sondern kleine Erfahrungen, Anekdoten, Histörchen, die die Aussagen belegen und verdeutlichen. Insofern passen sie gut in die Diktion des Buches.

 

Das Kapitel 1 lautet “Welche Erwartungen werden an neue Mitarbeiter gestellt?” Ein kurzes Fallbeispiel führt in die typische Problematik ein und soll verdeutlichen, dass zunächst einmal in der Einrichtung selbst die Erwartungen zu konkretisieren sind. Etwas unreflektiert erscheint die Einführung des Begriffs “Kunden” für Bewohner, zu Betreuende und deren Angehörige zu sein, der wohl dem Marketing geschuldet wird. Zweifelsohne ist es richtig, bei Dienstleistungen auch die Erwartungen der Empfänger zu berücksichtigen sowie das private Umfeld einzubeziehen, doch hier wäre ein Zusammenfassen in einem Anforderungsprofil verständlicher gewesen. Die Methoden zur Festlegung der Erwartungen sind etwas ungewöhnlich – aber warum nicht? Und wie man den Betriebsrat in Entscheidungen einbezieht hilft gerade wenig erfahrenen Führungskräften.

 

In Kapitel 2 erfolgt die Auseinandersetzung mit der “Bewerbung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter”. Begrüßenswert ist der Ansatz, da gerade Einrichtungen der Altenpflege sich um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen müssen. Die Auswahl von Bewerbungen und eine – vermeintlich – sichere Mitarbeiterauswahl folgen, wobei der Hinweis auf die bekannte AIDA-Formel und Öffentlichkeitsarbeit Bezüge zum Personalmarketing aufweisen. Richtig ist auch, dass der Autor die Einarbeitung in die Initialphase eines Mitarbeiters einbezieht.

 

Kapitel 3 widmet sich dem Thema “Mitarbeiterentwicklung”, das in vielen Nonprofit Organisationen immer noch zu wenig Beachtung findet. Leider trifft dies in gewisser Weise auch auf diese Publikation zu: im Vordergrund stehen gesetzlich oder betrieblich vorgeschriebene Schulungen sowie Hinweise auf Erfahrungslernen und die Struktur innerbetrieblicher Seminare. Was fehlt sind Ansätze, wie Qualifizierungen, Erfahrungslernen und Karrierepläne miteinander verzahnt werden können. Kritisch ist auch, dass sich nur das 1. Unterkapitel diesem Thema widmet, die Gestaltung von Arbeitsverträgen oder die Mitarbeitermotivation – von Burn Out bis intrinsischer Motivation (Kap. 3.2 und 3.3) – werden hier zur Mitarbeiterentwicklung gezählt, was üblicherweise nicht der Fall ist.

 

Gerade der Unterpunkt “Mitarbeitermotivation” hätte besser in Kapitel 4 “Führungsstile für jeden Mitarbeiter” gepasst. Dieses Kapitel basiert, so ist der Eindruck, weitgehend auf den Erfahrungen des Autors und zeigt nur wenige Bezüge zu bekannten Motivationstheorien auf. Etwas unerwartet finden sich dann in Kapitel 4.4 die Rechte des Betriebsrats nach dem Betriebsverfassungsgesetz, die relativ umfassend geschildert werden und sich nicht nur auf das Personalmarketing beziehen.

 

Jedes Arbeitsverhältnis endet einmal, spätestens mit dem Eintritt in den wohlverdienten Ruhestand. Der Autor geht in seinem fünften Kapitel “Von der Abmahnung bis zur Kündigung” nur auf einen Beendigungsgrund ein: die Kündigung durch den Arbeitgeber. Für jeden personalwirtschaftlichen Autor ist es schwer, sich im Nirwana des Kündigungsrechts und des Kündigungsschutzes zu bewegen, aber hier hätte man sich doch eine differenzierte Betrachtung gewünscht. Wenn der Autor sich schon auf die Kündigung konzentriert, weil es die häufigste Form der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ist, dann wäre doch eine Darstellung von Eigenkündigungen des Arbeitnehmers sowie der betriebsbedingten Kündigung mit allen ihren Problemen anzuraten gewesen.

 

Praxisbezug des Werks

Praxisbezogen ist die Publikation ohne Zweifel, denn es sind viele individuelle Erfahrungen der “beruflichen Wirklichkeit” wiedergegeben. Auch die Struktur des Buches macht es leicht, die für die Praxis relevanten Stellen schnell zu finden – schließlich liest man so ein Buch ja nicht wie einen Roman. Trotzdem wird man nicht so richtig glücklich mit der Publikation, vielleicht liegt es ja an der vom Autor im Vorwort genannten “Subjektivität” seines Werkes.

 

> Der Verzicht auf eine theoretische Fundierung allein bedeutet ja noch nicht “Praxisrelevanz”.  Theodor W. Adorno hat 1968 es einmal so formuliert: “Der Verzicht auf Theorie wäre kein Fortschritt des kritischen Denkens, sondern eine Resignation vor den Zuständen.” Und vielleicht zeigen die erfahrungsgeleiteten Ausführungen des Autors ja bereits eine gewisse Resignation vor den Zuständen: es wird der Status Quo beschrieben, es werden jede Menge Tipps und Hinweise gegeben, doch ein fundiertes Konzept fehlt. Sicher “tauchen in der Praxis viele Probleme auf, die im Lehrbuch nie vorkamen” wie der Autor ausführt.

Aber ist es wirklich Aufgabe eines Lehrbuchs, alle Probleme zu schildern? “Am Beispiel sich anregen lassen – ein Anregungsbuch” so nennt der Autor seine Publikation – und dies ist eine zutreffende Beschreibung dessen, was den Leser erwartet.

 

Angesprochener Nutzerkreis

Zum Verständnis dieser Publikation sind eigentlich keine Vorkenntnisse erforderlich, so dass der Nutzerkreis nicht eingeschränkt wäre. Zielgruppe sind aber eindeutig diejenigen Beschäftigten in der Altenpflege, die erstmals mit dem Thema “Führung und Personal” konfrontiert werden. Wenn sie auf Theorie verzichten können – oder gar wollen – sind sie hier an der richtigen Adresse. Als Nachschlagewerk und um sich Anregungen zu holen ist die Publikation gut geeignet.

Genauso deutlich aber muss auch gesagt werden: eine fundierte, theoretisch abgesicherte Darstellung des Personalmarketings für die Altenpflege ist dies nicht. Studierende der Sozial- und Gesundheitswissenschaften können dieses Buch als Ergänzung zum Lehrbuch durchaus mit Gewinn nutzen, aber nicht anstelle eines solchen. Und es bleibt immer noch die Frage offen, inwieweit Erfahrungen wirklich weitergegeben werden können oder ob man sie nicht selber machen muss.

 

Fazit

Der Titel leitet etwas in die falsche Richtung: Trotz aller Anklänge an das Marketing handelt es sich bei dem Werk um eine auf langjährigen Erfahrungen des Autors beruhende Publikation zu Führung und Motivation in der Altenpflege. Einfach zu lesen, pragmatisch geschrieben und auch für den nicht wissenschaftlich qualifizierten Leser leicht zu verstehen – und dies sind die Mehrzahl der Beschäftigten in der Altenpflege. Wer erstmals in diesem Arbeitsbereich mit Führungsverantwortung betraut wird, dem dürften die Beispiele und Tipps Anregungen geben. Ein wissenschaftlich fundiertes Lehrbuch kann “Personalmarketing” allerdings nicht ersetzen, höchstens ergänzen. Man kann es sich in seinen Handapparat einstellen und schnell nachschlagen, wenn man Mitarbeiter sucht, ein Seminar durchführen oder sich auf ein Mitarbeitergespräch vorbereiten möchte. Dieses Buch gibt Anregungen – nicht mehr und nicht weniger.

 

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